Der erste Verdacht

In der 12. Schwangeschaftswoche untersuchte die Frauenärztin mit Ultraschall meine Frau und das Kind. Als sich die Stirn der Ärztin runzelte und sie konzentriert auf den Bildschirm starrte, ahnte meine Frau bereits, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Als Sie nachfragte bekam sie die die Diagnose „vergrößerte Nacktransparenz„. Was natürlich ein Indiz ist, dass ein Chromosomen Fehler vorliegt.
Für uns brach natürlich da schon eine Welt zusammen. Wir machten uns natürlich Gedanken, was ist, wenn wir ein behindertes Kinde bekommen. Wollen wir das? Was bedeutet das? Was hat das für Auswirkungen, nicht nur auf uns, sondern auch auf unsere gesunden Kinder?

Die Frauenärztin bestellte meine Frau dann einige Tage später wieder zur Ultraschall Untersuchung ein um ihre Diagnose nach einmal zu kontrollieren.
Bei dieser erneuten Untersuchung sah auf einmal wieder alles OK aus. Dennoch bekamen wir eine Überweisung ins Krankenhaus, wo mit einem besseren Ultraschall Gerät noch einmal kontrolliert werden sollte.

Aber auch hier bekamen wir ein unauffälliges Ergebnis mitgeteilt.
Trotzdem empfahl uns der Arzt im Krankenhaus eine Fruchtwasser Untersuchung vornehmen zu lassen um alle Zweifel auszuräumen. Außerdem wäre das ohnehin, auf Grund des Alters meiner Frau, ratsam.
Wir haben uns natürlich in der Zeit zwischen der 1. Diagnose und dem Krankenhaus Besuch genug Gedanken machen können und uns vorher schon für eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden.
Auf den Termin mussten wir allerdings noch ein paar Wochen warten.

Allerdings erfüllten uns die Ultraschall Ergebnisse wieder mit Zuversicht.
Und zumindest ich war mir sicher, dass alles OK ist.

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